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Was ist Aufstellungsarbeit?

Eigentlich STELLEN wir im Alltag unbewusst ständig AUF: in der Familie, im Freundeskreis, im Betrieb usw. Es zeigt sich, wie wir zueinander stehen, uns ansehen, am Tisch sitzen. Kommt jemand Neuer dazu, verändert sich die „Aufstellung“, die Gruppe, die Stimmung, das Gespräch. Es entsteht vielleicht eine ganz neue Dynamik und eine Veränderung wird spürbar.

Wir spüren sehr viel, das meiste jedoch unbewusst: z. B.: „dicke Luft“ – Sie kennen solche Situationen. Man betritt einen Raum und die Luft ist „zum Schneiden“, obwohl man nichts über die Situation und die darin befindlichen Leute weiß. Es ist einfach da und SPÜRBAR.

Es ist eine faszinierende Arbeit und wenn man sich darauf einlässt, eine Möglichkeit wieder in den Lebensfluss zu kommen.

Anhand des „Familienstellens“ erklären wir den Ablauf:
Der Anliegenbringer wählt Stellvertreter aus für seine Familie und dieser stellt sie in Beziehung zueinander. Auf einmal fühlen die Stellvertreter wie die zu vertretenden Personen; sie nehmen deren Rolle ein. Sie kennen diese nicht und ohne dass über sie etwas gesagt worden war. Sie sprechen manchmal in deren Stimme und bekommen deren Symptome. Zum  Beispiel fangen sie an zu zittern oder hören und sehen nicht mehr recht. Dieses Phänomen lässt sich mit herkömmlichen Vorstellungen nicht erklären. Kurz beschrieben kann man es so sagen: die Stellvertreter treten in ein anderes, geistiges Feld.

Durch Aufstellungsarbeit können Menschen alte Konzepte verlassen (z. B.: Probleme, Krankheit, Schicksal etc.), da sie den Dynamiken ihrer Lebenssysteme gewahr werden. Dabei kann der Wandel im Moment beobachtet und eine Lösung von Innen zugelassen werden. Alte Bilder zerfallen – neue entstehen. Das Bewusstsein erhält eine weitere Dimension, eine neue Realität wird erschaffen.

 

Die Arbeit in den Gruppen hat Selbsterfahrungswert und ersetzt keine Therapie und keinen Arztbesuch!

 

Unsere nächste Aufstellungstermin
ifub Aufstellungstag
mit Dr. Manuela Mätzener u. Karl Muhr